Golf: Unterwegs in Kolumbien
abgelegt im Archiv Golfregionen am 28.03.09

© chilangoco
Wow, das nenne ich mal einen spannenden Bericht. Golfspielen in Kolumbien. Bzw. Profigolf in Kolumbien. Das ist in der Tat exotisch und so, wie es der 24-jährige Golfspieler Max Kramer schildert, scheint der Besuch bei den Columbian Masters in Bogotá auch ein echtes Abenteuer gewesen zu sein. Ich zitiere einfach mal ein paar Sätze aus dem Artikel in der FAZ:
"Die wenigen hundert Meter vom Hotel zum Golfplatz wurden von dreißig Soldaten mit Maschinenpistolen gesichert", erzählt der 24-jährige Hesse "und der ganze Platz war hermetisch abgeschirmt."
Das ist wenig verwunderlich angesichts der Armut, die in dem südamerikanischen Land herrscht, doch ist dies nur einer der Aspekte, die das Turnier ein wenig skurril macht:
"Der Platz liegt 2640 Meter hoch. Da fliegen die Bälle viel weiter. Ich habe aus 210 Metern ein Eisen sieben geschlagen", erzählt Kramer. Aber nicht nur Höhenlage, Klima (17 Grad, 100 Prozent Luftfeuchtigkeit), Zeitumstellung und zwickende Schulter machten Kramer zu schaffen. Jeden Tag gab es heftige Regengüsse, aber statt das Turnier zu unterbrechen, mussten die Spieler jedes Mal warten bis die Grüns mit Quetschrollen vom Wasser befreit waren.
Und das hat teilweise eine knappe halbe Stunde gedauert, wie es dann weiter heißt. Wer Interesse an dieser oder an anderen Anekdoten hat, der sei auf den zitierten Artikel hingewiesen. Es lohnt sich ...

© chilangoco
Permalink: Golf: Unterwegs in Kolumbien
Tags: Golf Kolumbien Golfsport Turnier Profi Profigolf
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