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Profisport
von Creative Weblogger am 06.11.09

Was haben die Tour de France, die Fußball-Bundesliga und - nehmen wir mal - die Leichtathletik-WM gemeinsam? Richtig: bei allen genannten Sportveranstaltungen gab es bereits Dopingfälle. Doch nun muss diese Liste auch noch um den Golfsport erweitert werden.
Mit dem US-Amerikaner Doug Barron wurde der erste Golf -Profi des Dopings überführt. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung und schreibt:
Doug Barron, 40, ist wegen Einnahme eines leistungssteigernden Mittels von der US-PGA-Tour für ein Jahr suspendiert worden. Den Namen der verbotenen Substanz und wann Barron überführt worden ist, gab die US-Dachorganisation am Dienstag nicht bekannt. "Ich möchte mich für die negativen Folgen für das Ansehen der Tour und der Spieler entschuldigen", erklärte der Amerikaner, "ich möchte aber klarstellen, dass ich mir keinen unfairen Vorteil verschafft habe oder meine Leistung steigern wollte."
Was denn sonst? Ist der Vorteil nicht eigentlich der Sinn des Dopings?
Aber ich möchte an dieser Stelle nicht vorschnell urteilen, denn schließlich gibt es ja immer auch Fälle unfreiwilligen Dopings. Übrigens:
Erst seit Juli 2008 werden im Profigolf Tests durchgeführt. Die Anerkennung der Richtlinien der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) war Bedingung für eine Aufnahme in das olympische Programm bei den Spielen 2016 in Rio de Janeiro.
Mal schauen, ob nicht bald noch andere Profis überführt werden.
Foto: GeeJo / Wikipedia.de
Permalink: Golf - erster Dopingfall
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Wong
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