Golfurlaub und Umweltschutz – nur schwer vereinbar
abgelegt im Archiv Misc am 14.08.10

© danperry.comWenn man in den Golfurlaub fährt ist es sehr oft recht schwierig, dies auch mit dem Umweltschutz zu vereinbaren. Viele möchten das aber gerne. Gerade in den Ländern im Süden müssen sowohl die Betreiber als auch die Spieler etwas dafür tun, dass der immer fortschreitende Raubbau an der heimischen Natur verhindert wird. Allerdings sind die Golfplätze in manchen Regionen oder gar Ländern eher echte Umweltsünden. Oft wird kein Trinkwasser als Pflege für den Rasen genutzt. Dies kann man beispielsweise in Ägypten sehen, da gibt es etwas Grün zwischen Sand, das dann den Namen Golfplatz trägt. Auch Mallorca hat immer mit der Trockenheit im Sommer zu kämpfen. Um hier nicht wertvolles Trinkwasser zu verschwenden kann man auch mit Zisternen das Regenwasser auffangen und dies zusätzlich nutzen.
Der Golfer kann allerdings hier nur indirekt mithelfen. In extrem trockenen Regionen sollte man gar nicht erst nach Golfplätzen fragen, so entsteht keine Nachfrage und auch kein Angebot. Auch auf den heimischen Golfplätzen kann man mithelfen, indem man einfach seine Ansprüche herunterschraubt und anstatt einer weiten glatten Rasenfläche auch einmal Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bietet. Verschiedene Projekte sind hier bereits in der Arbeit, und das ist bestimmt eine gute Idee.

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